DEUBNER-PREIS FÜR JUNGE
NACHWUCHSWISSENSCHAFTLER


Zum vierten Mal hat die Dr. Peter Deubner - Stiftung 2006 den ›Deubner-Preis für aktuelle kunsthistorische Forschung‹ verliehen.

Den ersten, mit 2.500 Euro dotierten Preis erhielt die junge Kunsthistorikerin Dr. Karin Gludovatz aus Berlin für ihren Text zum Wesen und Wirken der Künstlersignatur. Am Beispiel von Francisco Goya zeigt hierin die geborene Österreicherin, dass die Signatur als Kommentar und Selbstinszenierung eine ganz eigene Ästhetik im Bild entfaltet. Mit dem zweiten und dritten Preis (1.500 und 1.000 Euro) für einen aktuellen Forschungsbeitrag wurden der Bonner Daniel Görres und Rachel Mader aus Basel prämiert. Daniel Görres wirft unter dem Aspekt der Brisanz von Luthers Bildvorstellungen im 16. Jahrhundert ein neues Licht auf den Cranach-Altar in Weimar. In ihrem Essay über den für seine Installationen mit Leuchtstoffröhren berühmten Künstler Dan Flavin überzeugt die junge Schweizerin mit der provokanten These, dass die ökonomischen Zeitbedingungen gegenüber den ästhetischen eine wesentliche Rolle in der Findung seines Stils zukamen.
Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 5.000 Euro gilt der Förderung junger Nachwuchswissenschaftler und wird alle zwei Jahre von der Dr. Peter Deubner - Stiftung für richtungsweisende Aufsätze verliehen, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse in verständlicher Form präsentieren. Die Preisverleihung fand anläßlich des XXIX. Deutschen Kunsthistorikertags am 17. März 2007 in Regensburg statt.

Für weitere Informationen und Pressebilder wenden Sie sich bitte an die Stiftung unter info@deubner-preis.info



DR. PETER DEUBNER STIFTUNG
Wüllnerstr. 127, 50931 Köln
info@deubner-preis.info

www.deubner-preis.info

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